WIDAB
Kategorie: Pressemitteilung
11. Januar 2019

Die Last der leeren Lauben

Gärtnern ist in Sachsen-Anhalt ein beliebtes Hobby. „Trotzdem sind viele Kleingärten nicht verpachtet, so auch in Aschersleben.“, weiß der Geschäftsführer der WIDAB Steffen Amme nach einem Treffen mit dem Regionalverband der Kleingärtner im Oktober 2018 zu berichten. So stehen viele Parzellen leer und den Rückbau von Lauben bei den Gärtnern durchzusetzen, sei schwierig. Somit stehen die Kleingartenvereine speziell beim Rückbau leerer Lauben vor akuten Finanzproblemen.

Vor diesem Hintergrund fand im Oktober 2018 eine Gesprächsrunde mit dem Regionalverband der Kleingärtner und den Vorsitzenden der jeweiligen Gartensparten statt. „Im  Rahmen der Gesprächsrunde wurden Themen, wie die Entsorgung von Grünabfällen und Sperrmüll sowie Leerstands- und Rückbausituation in den einzelnen Sparten besprochen.“, so Amme weiter.

Wie im Oktober während der Veranstaltung im Kleingartenverein „Froser Straße“ versprochen, bemühte sich der Stadtrat Klaus Winter um ein Gespräch mit dem Leiter des Kreiswirtschaftsbetriebes. Nach einigen Vorgesprächen wurde am Rande der Sitzung des Betriebsausschuss in Aschersleben am 29.11.2018 vereinbart, dass im Januar, spätestens aber im Februar 2019 ein Gespräch in kleiner Runde stattfinden soll. Die Thematik wird folgendes umfassen: die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Kleingartenvereinen und des Abfallwirtschaftsbetrieb, Lösungsvorschläge für die Abfuhr von Grünabfällen bzw. Grobmüll sowie die Auslobung eines Ideenwettbewerbs  zur Lösung der Probleme.

Der Rückbau leerer Lauben kostet durch die Beseitigung von Sondermüll, wie Asbest und Dachpappe, viel Geld. Die Stadt Ascherleben hat zur Unterstützung des Regionalverbandes 10.000 EUR für den Rückbau in den Haushalt eingestellt. „Die Stadtratsfraktion der WIDAB hat dem Haushalt einstimmig zugstimmt, somit stehen auch 2019 wieder Gelder für den Rückbau zur Verfügung.“, so Steffen Amme abschließend.